Gemeinsam für Vielfalt in Kunst und Kultur

In diesem Text wird nur die männliche Form verwendet.
Weil der Text so leichter zu lesen ist.
Es sind aber immer Männer und Frauen gemeint.

Deutschland verändert sich.
Viele Menschen aus anderen Ländern kommen nach Deutschland.

In Deutschland sollen alle Menschen gut zusammen leben:

– Menschen, die in Deutschland geboren sind
– Und Menschen, die nach Deutschland kommen.

Wenn viele verschiedene Menschen zusammen leben, gibt es manchmal Probleme.

Kunst und Kultur können helfen die Probleme zu lösen.
Kunst und Kultur bringen verschiedene Menschen zusammen.
Die Menschen lernen sich kennen.
Die Menschen bauen Ängste ab.
Sie finden neue Freunde.

Und die Menschen erleben: Wir gehören dazu.
Wir sind eine Gemeinschaft.
Das nennt man kulturelle Integration.

Zum Beispiel: In einem Chor ist es egal

– woher man kommt
– welche Hautfarbe man hat
– welche Schule man besucht hat
– ob man eine Beeinträchtigung hat oder nicht.

Wichtig ist nur das gemeinsame Singen.
Jeder kann mitmachen.
Jeder gehört dazu.

Der Kompetenz-VerbundKulturelle Integration und Wissens-Transfer.
Die Abkürzung ist K I W i t.
5 Kultur-Einrichtungen haben sich zusammen getan.
Das nennt man auch Verbund.
Die Kultur-Einrichtungen sind Partner im Projekt KIWit.
Jeder Partner kann etwas besonders gut.
Das nennt man auch Kompetenzen.

Jeder Partner trägt sein Wissen zum Projekt bei.
Die Partner haben ein gemeinsames Ziel.
Das Ziel ist die kulturelle Integration in Deutschland zu unterstützen.
Die Partner planen viele gemeinsame Veranstaltungen.

Die Partner tauschen ihre Ideen untereinander aus.
Sie teilen ihr Wissen auch mit Menschen

– aus Kunst und Kultur
– aus Unternehmen
– aus der Forschung
– aus der Politik.

Das nennt man auch Wissens-Transfer.
Das Projekt KIWit bekommt Geld vom Ministerium für Kultur.

Das sind die Partner von KIWit:

1. Die Bundes-Akademie Wolfenbüttel

Die Bundes-Akademie macht Fortbildungen und Beratung.

Für Künstler und Kunst-Vermittler.

Kunst-Vermittler arbeiten im Museum.

Kunst-Vermittler helfen den Besuchern

– die Kunst-Werke zu verstehen
– selbst Kunst zu machen
– über Kunst zu sprechen.

2. Die Stiftung Genshagen

In der Stiftung Genshagen treffen sich

– Künstler
– Unternehmer
– Menschen aus Gruppen und Vereinen
– Politiker
– Forscher

Die Stiftung macht Fortbildungen und Schulungen.
Für Künstler und Kultur-Fachleute.
Die Stiftung bietet auch Schulungen zu europäischen Themen an.
Die Stiftung unterstützt besonders den Austausch zwischen Menschen aus

– Polen
– Frankreich
– und Deutschland.

3. Das Netzwerk junge Ohren

Das Netzwerk junge Ohren unterstützt Musiker.

Die Musiker spielen in Orchestern.

Die Musiker kommen aus
– Deutschland
– Der Schweiz
– Österreich
– und Luxemburg.

Manche Musiker geben Konzerte für Kinder und Jugendliche.
Dabei erklären die Musiker die Musik und die Instrumente.
Diese Musiker nennt man Musik-Vermittler.
Das Netzwerk unterstützt Musik-Vermittler.
Damit viele Kinder und Jugendliche gute Musik hören können.
Darum veranstaltet das Netzwerk auch Wettbewerbe für Musiker.

4. Der Bundes-Verband Netzwerke von Migranten-Organisationen

Die Abkürzung ist NeMO.
Viele Menschen aus anderen Ländern kommen nach Deutschland.
Die Menschen erhoffen sich in Deutschland ein besseres Leben.
Die Menschen heißen Migranten.

Viele Migranten schließen sich einer Gruppe an.
In den Gruppen bekommen Migranten Hilfe.
Die Gruppen nennt man auch Organisationen.
In Deutschland gibt es viele Gruppen von Migranten.
NeMO unterstützt die Gruppen.
Zum Beispiel in Gesprächen mit der Bundes-Regierung.

5. Haus der Kulturen der Welt mit der Arbeits-Gruppe Kultur öffnet Welten

Kultur öffnet Welten ist eine Arbeits-Gruppe.
Sie gehört zum Haus der Kulturen der Welt in Berlin.
Kultur öffnet Welten unterstützt Kultur-Projekte für Alle.
Veranstalter können ihre Kultur-Projekte auf der Internet-Seite von Kultur öffnet Welten bekannt machen.
Kultur öffnet Welten stellt besondere Kultur-Projekte vor.

Bilder: ©Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bremen e.V.
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel 2013

Übersetzung in Leichte Sprache:
Büro für Leichte Sprache Bonn
www.leichte-sprache-bonn.de

Prüfung: Mitarbeiter vom Büro für Leichte Sprache
der Netzwerk Diakonie Iserlohnhaben den Text geprüft.